SVK beendet Durststrecke - 2:1 Heimsieg gegen den VfB Durach

 

SVK feiert das Ende der Durststrecke - Wasner machte den Unterschied in Hälfte 2 

"Die Mannschaft will ich sehen, die nach einem halben Jahr ohne Sieg gegen den Tabellen Achtzehnten locker flockig gewinnt", reflektierte SVK Coach Günter Heberle noch in der Nacht nach dem enorm wichtigen 2:1 gegen den VfB Durach. Der Druck, der auf den Beinen der Kirchanschöringer Spieler, durch Erwartungshaltung der Presse und Hoffnung der Fans verstärkt, lastete, war enorm gewesen. Dies war dem Spiel anzusehen.


Während die Duracher laut Trainer Peter Dietrich bereits für die Saison 2012/13 planen, arbeitet der SVK mit Hochdruck daran, sich von Woche zu Woche zu verbessern und sich weiter auch "in dieser hochgerüsteten Landesliga zu etablieren", so Heberle. Gleich die ersten zehn Minuten der Begegnung repräsentierten den Saisonverlauf der Gastgeber: Vor 359 Zuschauern stimmte die Leidenschaft von Beginn an: Gleich nach sieben Minuten tauchte Stephan Schmidhuber vor dem VfB Kasten auf und bezwang Pascal Pretzel zur umjubelten 1:0 SVK Führung. Doch in den folgenden Minuten mangelte es an Cleverness. Anstatt die Führung komfortabel zu verwalten, ließen sie die Gäste mit dem Anstoß zurück ins Spiel kommen, Alex Schedel lockte, unbedrängt über halbrechts kommend, Kracker aus seinem Kasten, passte nach innen aufs leere Tor, aber Roland Ostheimer verpasste den sicheren Ausgleich. Doch der Warnschuss reichte nicht, die SVK Defensive hatte ihre Ordnung noch nicht gefunden und nur Sekunden später, in der 9. Minute nutzte schließlich Daniel Mohr die Verwirrung zum 1:1 Ausgleich. Wie sehr der Gegentreffer den SVK schmerzte konnte man die gesamte erste Hälfte verfolgen. Die Heberle Truppe mühte sich, über Kampf ins Spiel zurückzukehren, das spielerische Element war auf beiden Seiten hintangestellt. Die zwingenden Tormöglichkeiten gingen allesamt auf das Konto der Duracher: Ein Flankenklauf von Daniel Mohr (34.), konnte gerade noch abgefangen werden. Kurz darauf Roland Ostheimer nur durch Foul an der Sechzehnmeterlinie gestoppt werden. Der selbst getretene Freistoß ging über das Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff stand wieder Ostheimer im Mittelpunkt, der völlig frei vor dem Tor über den Kasten zielte.
Mit dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel gänzlich. VfB Trainer Dietrich nahm die Deutsche Bahn in Schutz, an der stundenlangen Anreise hätte der Auftritt seiner Truppe nicht gelegen. "Was wir in der 2. Hälfte abgeliefert haben, dazu fehlen mir die Worte." Alles richtig gemacht hatte Günter Heberle. Alle drei Wechsel in Hälfte Zwei brachten Schwung in die Partie: Alois Strasser war stark in der Abwehr, Tom Dengel und Michael Obermeier sorgten für Bewegung in der Offensive. "Den Unterschied machte allerdings ein Sebastian Wasner", analysierte Heberle. Der zeigte, dass er wichtige Tore machen kann und sorgte mit einem Kracher für das 2:1 in der 58. Minute. Kirchanschöring kontrollierte in der Folgezeit die Begegnung, ohne allerdings zwingende Chancen zu erarbeiten. Eine Gelb-Rote Karte für Albert Eder nach einem Phantom-Foul in der 77. Minute sorgte noch einmal für Spannung. Aber die Duracher brauchten bis zur fünften Minute der Nachspielzeit, bis sie durch einen Lattentreffer von Nicki Hübner nach einem Freistoß den Ausgleich auf den Füßen hatten. Der Unparteiische Michael Winkler hatte zuvor auf Abseits entschieden, es wäre also beim SVK Sieg geblieben.

d k, SV Kirchanschöring am 01.04.2012 11:54 Uhr

 

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